Teil 2 – Route de Grand Alpes & Côte d’Azur

Geführte Motorradtouren VIP Tourenfahrer

Teil 2 – Route de Grand Alpes & Côte d’Azur

Schon am nächsten Tag ging es dann endlich weiter Richtung Frankreich. Der erste größere Stopp war Chamonix-Mont-Blanc. Wir hatten das Glück den Montblanc frei von Wolken und bei herrlichem Sonnenschein sowie schneebedeckter, leuchtender Spitze zu genießen. Wir fuhren an diesem Tag noch bis Albertville, aber auch hier zeichnete sich wieder einmal Regen ab. Da dies mit einem Temperatursturz vorhergesagt war, suchten wir uns ein Appartement in der Nähe von Saint Jean-de-Maurienne.

Am nächsten Morgen hatte sich der Regen verzogen und der erste große Pass ließ nicht länger auf sich warten. Und zwar war dies der Col de Galibier. Über 2000 Meter hoch bietet er eine spektakuläre Sicht über die umliegende Berge und natürlich jede Menge Kurven. Wir erlebten den Col de Galibier bei leicht bedecktem Himmel und die Spitze in Nebel getaucht. Ein toller Anblick. Leere Straßen, viele Kurven und zauberten uns ein Grinsen ins Gesicht. Es folgten noch der ein oder andere kleine Pass bevor wir in Richtung Gap auf dem Campingplatz Le Chateau übernachteten. Die Besitzer / Betreiber waren deutlich über 70, der Campingplatz wenig belegt. Die Dauercamper und die Besitzer verbrachten die Abende mit Boccia spielen. Alle waren extrem freundlich und man schenkte uns bei der Abfahrt noch campingplatzeigene Ansichtskarten als Erinnerung…. Dabei ist uns aufgefallen, dass unser französisch wohl etwas eingerostet ist.

Der nächste Tag startete herrlich sonnig und die Tour führte uns bis zu einem weiteren Highlight: der 20km lange See Lac de Serre Poncon kurz hinter Gap. Herrlich tiefblaues Wasser, schöne langgezogene Kurven und eine komplette Überquerung über den See ließen unsere Motorradfahrer Herzen höher schlagen. Dabei konnte die Strecke um den See nicht nur durch seine Kurven überzeugen, sondern auch durch tolle Aussichten auf den See und die umliegenden Berge. Auf gut ausgebauten Strecken mit herrlichen Blicken in Täler und umliegende Bergmassive, Schluchten und Flussläufe ging es weiter Richtung Süden in die nördliche Provence. Vorbei an toll riechenden Lavendelfeldern erreichten wir unser nächstes Etappenziel: den Grand Canyon De Verdon.

Hier lohnt sich definitiv ein Stopp von mindestens zwei Tagen einzulegen, denn der Grand Canyon kann mit dem Motorrad wunderbar umfahren werden. Und genau dies haben wir dann auch gemacht. Man erhält spektakuläre Einblicke in diese teilweise 700 Meter und viele Kilometer lange Schlucht. Du findest auf dem Weg sehr viele Haltepunkte zum Sehen, Staunen und Fotografieren. Es gibt übrigens auch eine Terrasse auf der Du direkt in die extrem tiefe Schlucht blicken kannst. Die Tour um die Schlucht bietet extrem viele kurvenreiche Strecken, aber auch tolle Landschaften und herrlich weite Blicke. Der am Ende der Schlucht liegende See ist der Lac de saint croix. Diesen sieht man schon von weiten bei der Umfahrung. Er bietet mit seiner herrlichen blauen Farbe einen tollen Kontrast zu den umliegenden Bergen und Felsen.

Nach zwei Tagen am Grand Canyon ging es weiter ans Meer. Genauer gesagt nach St. Tropez an der herrlichen Côte d’Azur. Natürlich ist St. Tropez im August aufgrund der extrem Hitze und des extremen Touristenaufkommens nicht zwingend zu empfehlen, dennoch hatten wir den Wunsch die Stadt zu sehen. St. Tropez ist eine kleines, herrlich gelegenes Hafenstädtchen mit tollen Restaurants, vielen extravaganten Geschäften und natürlich jede Menge Luxus Yachten im Hafen. Es ist definitiv ein Besuch wert.

Von St. Tropez aus sind wir an der Küstenstraße weiter bis Fréjus gefahren. Herrlichen Blicke über das Meer und Mittelmeer Flair inklusive. Herrlich. Von hier aus ging es auf gut ausgebauten Straßen bis nach Nizza. Wir suchten uns einen Campingplatz mit Pool und planten einen zwei Tages Stopp ein. Am nächsten Tag entspannten wir bei Kaffee und Eis im herrlichen Menton und haben einen tollen Aussichtspunkt gefunden um Monaco einmal von oben zu sehen.

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